Hallo Welt!

Wir sind noch da, auch wenn unsere alte Homepage von unserem Webhoster nicht mehr unterstützt wird. 🙁

Wir werden eine neue Homepage aufbauen und die wichtigsten Infos werden dann hier wieder auftauchen.

14.10.18 – Armin Kistenbrügge – Vom Nach Hause kommen und Platz machen

Predigt vom 14. Oktober, Armin Kistenbrügge

Predigt über Lukas 15, 11-32: Vom Nach Hause kommen und Platz machen

am 20. Sonntag nach Trinitatis, 14.10.2018 im „Schön, dass du da bist“ Gottesdienst in Greifenstein und Edingen

Liebe Edinger (Greifensteiner) Geschwister! Kommt, jetzt macht es euch mal richtig gemütlich! Im Gottesdienst sitzt man manchmal immer noch auf den Bänken wie auf rohen Eiern. Ich weiß auch, dass unsere alten Kirchenbänke jetzt nicht der Stressless-Schaukelsessel sind, wo man sich reinfallen lässt und sofort fällt alles von einem ab. Aber ihr könnt euch austrecken, euch wenigsten ein bisschen hinfläzen. (Grf: Am besten geht das natürlich in der letzten Bank, in unserer „business class“.)

Ich will euch einfach nur begreiflich machen, dass das hier wirklich euer geistliches Zuhause ist. Deshalb auch die neue Fußmatte. Ihr seid hier nicht zu Gast. Das hier ist dein Haus. Dein Zuhause. Du musst nicht klingeln und warten, dass einer aufmacht. Du kannst einfach so rein. Und es dir gemütlich machen.

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30.09.18 – Armin Kistenbrügge – Erntedank

1. Tim 4, 4-5: Weniger ist mehr

An Erntedank, 30.9.2018 in Greifenstein

Liebe Greifensteiner und Edinger Geschwister! Meine Güte, geht’s uns gut. Das komische ist bloß: An der Dankbarkeit lässt sich das nicht ablesen. Eigentlich müsste man doch umso dankbarer sein, je mehr man hat und kann und darf. Ist aber nicht so. Die Rechnung geht nicht auf. Die Dankbarkeit steht in keinem Verhältnis zu dem, was du alles hast. Es ist eher so, dass wir auf hohem Niveau jammern. Und das korrespondiert mit der Dankbarkeit auf hohem Niveau. Ich meine, dass du irgendwann nur noch dafür dankbar bist, was alles total aus dem Rahmen fällt. Und das andere überhaupt nicht mehr merkst. Du sitzt im Auto und freust dich an den ganzen Gimmicks, Airbag, Sitzheizung, elektronische Vollidiotensperre, eingebaute Vorfahrt, Überrollassistent, Rückfahrkamera, und du merkst nicht mehr, dass es an sich schon Wahnsinn ist, dass die Karre überhaupt fährt!

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16.09.18 – Armin Kistenbrügge – Apostelgeschichte 12, 1-11

Predigt vom 16. September, Armin Kistenbrügge

Predigt über Apg. 12, 1-11 am 16. Sonntag nach Trinitatis, 16.9.2018 in Greifenstein und Edingen

„Hier komme ich nie mehr raus!“

Liebe Greifensteiner (Edinger) Geschwister, habt ihr das schon mal halb verzweifelt gemurmelt? (Ich zum Beispiel um 22.30 Uhr auf einer Synode, die kein Ende nahm) Keine Panik, ihr müsst jetzt nicht befürchten, ihr kämt heute nicht mehr nach Hause, so lange dauert die Predigt! Aber wenn ihr euch die Situation einer solchen Ausweglosigkeit vorstellen könnt, seid ihr schon mitten in der Story aus der Apostelgeschichte eben angekommen. Und wir sind so was wie Mitinsassen. Mitgefangen, mitgehangen. Die mitbangen und beim konspirativen Ausbruch dabei sind. So, als würde auch euch ein Mitinsasse hinter vorgehaltener Hand beim Zählappell flüsternd fragen: „Ey, kommste mit? Machste mit beim Ausbruch?“ Wenn man mit einer spannenden Geschichte richtig mitgeht, spielt man selber immer ein bisschen mit. Ihr kennt doch bestimmt die Filme, wo einer unschuldig hinter Gittern sitzt. („Papillon“ mit Steve McQueen, der von der Gefängnisinsel entkommt.) „Heute nacht – jetzt gleich: Zieh dir was über, wir türmen!“ Da sind wir nicht mehr Zuschauer, sondern Schicksalsgenossen.

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