04.11.18 – Armin Kistenbrügge – Heilig ist nicht heimelig

Predigt über Jes 6, 1-8: Heilig ist nicht heimelig (1. Teil der Predigtreihe)

Am 23. Sonntag nach Trinitatis, am 4.11.2018 in Greifenstein und Edingen

(Kanzelgruß)

Liebe Edinger (Greifensteiner) Geschwister!

Was ist dir so richtig wichtig?
Vielleicht ist das Wortklauberei,
kleinlich,
irgendwie schon fast peinlich,
aber die Frage ist doch:
Was ist dir heilig?


So fragt Poetry-Slammer Marco Michalczik.

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Hallo Welt!

Wir sind noch da, auch wenn unsere alte Homepage von unserem Webhoster nicht mehr unterstützt wird. 🙁

Wir werden eine neue Homepage aufbauen und die wichtigsten Infos werden dann hier wieder auftauchen.

14.10.18 – Armin Kistenbrügge – Vom Nach Hause kommen und Platz machen

Predigt vom 14. Oktober, Armin Kistenbrügge

Predigt über Lukas 15, 11-32: Vom Nach Hause kommen und Platz machen

am 20. Sonntag nach Trinitatis, 14.10.2018 im „Schön, dass du da bist“ Gottesdienst in Greifenstein und Edingen

Liebe Edinger (Greifensteiner) Geschwister! Kommt, jetzt macht es euch mal richtig gemütlich! Im Gottesdienst sitzt man manchmal immer noch auf den Bänken wie auf rohen Eiern. Ich weiß auch, dass unsere alten Kirchenbänke jetzt nicht der Stressless-Schaukelsessel sind, wo man sich reinfallen lässt und sofort fällt alles von einem ab. Aber ihr könnt euch austrecken, euch wenigsten ein bisschen hinfläzen. (Grf: Am besten geht das natürlich in der letzten Bank, in unserer „business class“.)

Ich will euch einfach nur begreiflich machen, dass das hier wirklich euer geistliches Zuhause ist. Deshalb auch die neue Fußmatte. Ihr seid hier nicht zu Gast. Das hier ist dein Haus. Dein Zuhause. Du musst nicht klingeln und warten, dass einer aufmacht. Du kannst einfach so rein. Und es dir gemütlich machen.

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30.09.18 – Armin Kistenbrügge – Erntedank

1. Tim 4, 4-5: Weniger ist mehr

An Erntedank, 30.9.2018 in Greifenstein

Liebe Greifensteiner und Edinger Geschwister! Meine Güte, geht’s uns gut. Das komische ist bloß: An der Dankbarkeit lässt sich das nicht ablesen. Eigentlich müsste man doch umso dankbarer sein, je mehr man hat und kann und darf. Ist aber nicht so. Die Rechnung geht nicht auf. Die Dankbarkeit steht in keinem Verhältnis zu dem, was du alles hast. Es ist eher so, dass wir auf hohem Niveau jammern. Und das korrespondiert mit der Dankbarkeit auf hohem Niveau. Ich meine, dass du irgendwann nur noch dafür dankbar bist, was alles total aus dem Rahmen fällt. Und das andere überhaupt nicht mehr merkst. Du sitzt im Auto und freust dich an den ganzen Gimmicks, Airbag, Sitzheizung, elektronische Vollidiotensperre, eingebaute Vorfahrt, Überrollassistent, Rückfahrkamera, und du merkst nicht mehr, dass es an sich schon Wahnsinn ist, dass die Karre überhaupt fährt!

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