02.12.18 – Armin Kistenbrügge – Besuch bekommen

Lukas 1, 68-79 (das Benedictus)

Am 1. Advent, am 1.12.2018 in Greifenstein und am 2.12.2018 Edingen

(Kanzelgruß)

Liebe Edinger (Greifensteiner) Geschwister! Wir kriegen Besuch! Darum geht’s doch im Advent: Dass man Besuch bekommt, von Gott, der vom Himmel auf die Erde unterwegs ist, nicht wie Santa Claus, sondern wie ein Kind, das unterwegs ist. Und wenn man weiß: Gott ist unterwegs, und er wird kommen, ganz bestimmt, spätestens rechtzeitig wird er da sein, dann hast du Hoffnung: Das wirft auf alles andere ein helles Licht: Dein Rücken tut weh, aber Jesus kommt, und das ist auf einmal wichtiger. Das Geld ist alle, aber Jesus kommt. Und das macht auch was mit deinen Schulden.

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25.11.18 – Armin Kistenbrügge – Ewigkeitssonntag

Predigt vom 25.11.2018 von Armin Kistenbrügge am Ewigkeitssonntag

Predigt über Jesaja 65, (16e) 17-19 (20-25)

Liebe Greifensteiner (Edinger) Geschwister!

Vergessen können: das ist eine Begabung, die ich immer besser beherrsche. Manchmal erschrecke ich, wenn ich merke, wie vergesslich ich geworden bin. Wenn man‘s allerdings gar nicht mehr merkt, ist auch nicht mehr so schlimm:“Zwei alte Männer treffen sich im Park zum Tauben füttern. Beide sind schon so was von vergesslich. Sagt der eine: Ich geh’ mir bei Tschibo nen Kaffee holen. Soll ich dir was mitbringen? Klar, sagt der Kollege auf der Parkbank, mir auch einen. Aber mit Milch und zwei Stück Zucker. Und ein Puddingteilchen. Kannste dir das merken? – Jaja. – Neenee, schreib‘s dir auf, sonst vergisst du die Hälfte! – Nee, komm, das schaff ich schon noch. Nach 10 Minuten kommt der wieder.In der Hand ein halbes Hähnchen. Sein Kollege: Na toll. Und wo sind die Pommes?“

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18.11.18 – Armin Kistenbrügge – Volkstrauertag

Predigt vom 18.11.18 von Armin Kistenbrügge am Volkstrauertag

Predigt über Offenbarung 2,8-11: „Heil dir im Siegerkranz“

Armin Kistenbrügge, am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres (Volkstrauertag), 18.11.2018 in Greifenstein und Edingen

Liebe Greifensteiner (Edinger) Geschwister,

(Ich nehme einen ungeschmückten Kranz von Blumen Martin mit nach vorne) Wisst ihr, was das ist? Ein Kranz, klar. Aber was für einer? Kann man jetzt noch nicht sagen. Könnte irgendwie ja beides werden: Entweder ein Kranz für den Volkstrauertag, für das Denkmal draußen. Ein Trauerkranz. Für den Friedhof. Mit Schleife dran: „Wir werden dich nie vergessen“.

Man kann aber auch vier rote Kerzen draufstecken. Dann wird aus Trauer Trost. Ein Adventskranz. Ein Kranz der Hoffnung, dass noch was Neues kommt. Nach der Trauer. Dass das Leben trotz allen Verlustes noch weitergehen kann, sogar neu anfangen kann.

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11.11.18 – Armin Kistenbrügge – 2. Teil der Predigtreihe „Heilig“

Predigt über 2. Kor 4,7-12 (2. Teil der Predigtreihe „Heilig“)  

(Kanzelgruß)

Liebe Edinger (Greifensteiner) Geschwister!

Nicht du heiligst Gott. Gott heiligt dich. Damit haben wir letzte Woche aufgehört. Könnt ihr euch erinnern? Nicht du heiligst Gott: Dass Gott heilig ist, das ist nicht dein Werturteil, wie wertvoll und heilig er dir ist. Nicht du machst Gott heilig. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Er heiligt dich. Weil du ihm so wichtig bist, dass du nicht mehr von ihm getrennt bleiben sollst. Er will dich bei sich haben. Ihr habt‘s ja eben gehört. In dem Filmclip aus dem Poetry-Slam von Marko Michalczik war das die Schlusspointe. Das möchte ich euch heute noch ein bisschen erklären. Was das wirklich bedeutet.

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04.11.18 – Armin Kistenbrügge – Heilig ist nicht heimelig

Predigt über Jes 6, 1-8: Heilig ist nicht heimelig (1. Teil der Predigtreihe)

Am 23. Sonntag nach Trinitatis, am 4.11.2018 in Greifenstein und Edingen

(Kanzelgruß)

Liebe Edinger (Greifensteiner) Geschwister!

Was ist dir so richtig wichtig?
Vielleicht ist das Wortklauberei,
kleinlich,
irgendwie schon fast peinlich,
aber die Frage ist doch:
Was ist dir heilig?


So fragt Poetry-Slammer Marco Michalczik.

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