15.03.20 – Armin Kistenbrügge – Ohne Rücksicht

Predigt über Lk 9,57-62

Liebe Greifensteiner (Edinger) Geschwister,

Alle Welt redet im Moment von nichts anderem mehr als vom Corona-Virus. Von Hamsterkäufen und Veranstaltungsabsagen. Bald gibt’s vielleicht sogar sowas wie „Geister-Gottesdienste“, wie beim Fußball ein Spiel ohne Zuschauer. Und wir folgen natürlich mit Umsicht und mit Augenmaß den Empfehlungen, die getroffen sind. Das Ganze dient ja nicht der Panikmache, sondern dazu, Schwächere und Kranke zu schützen. Und die Maßnahmen haben einen Nebeneffekt, der vielleicht gar nicht gering zu achten ist. Wir werden alle mehr oder weniger abgebremst und dazu genötigt, unser Leben zu verlangsamen. Und werden auf uns selber zurückgeworfen und die Frage, was dir eigentlich wirklich wichtig ist: Dass dein Hamsterrad weiter rund läuft oder dass du die vor Infektion schützt, die darauf angewiesen sind, dass alle kürzertreten und aufpassen. Darin könnte sogar eine Botschaft von Gott stecken: „Halt an. Besinn dich aufs Wesentliche. Es geht in deinem Leben nicht darum, die Welt zu gewinnen, sondern deine wichtigen Beziehungen nicht aus dem Auge zu verlieren.“

Und weil das so ist, höre ich jetzt auf, den x-ten Kommentar zur epidemischen Lage abzugeben und komme zum Wesentlichen, das mein und dein Leben betrifft. Wozu wir jetzt genügend Zeit haben. Es geht darum, ob du Antwort geben kannst, wenn Jesus dich anspricht, dich ruft, oder noch mehr: beruft.

Überleg doch mal: Was muss passieren, damit du alles zurücklässt und neu anfängst? Eine Katastrophe? Entweder eine persönliche, eine familiäre oder eine globale? Eine Virusepidemie, die einen aus der Bahn wirft oder sowas? Oder umgekehrt so was wie ein Lottogewinn, wo du das Gefühl hast, die Welt liegt dir zu Füßen, plötzlich ist alles möglich und du brauchst auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. Die einen haben nichts mehr zu verlieren. Die anderen brauchen nichts mehr zu gewinnen. Und beide sind irgendwie frei. Auf eine bestimmte Art „rücksichtslos“.

(Janis Joplin hat in Bobby McGee gesungen: „Freedom is just another word for nothing left to loose“)

Diese „Rücksichtslosigkeit lässt sich auf den Glauben übertragen: Was passiert, wenn Jesus dich persönlich mitnehmen würde und du alles hinter dir lassen solltest? Kriegst du Panik – oder wirst du übermütig? Ich weiß, die Frage ist beim ersten Hören sehr hypothetisch und kann eigentlich erst beantwortet werden, wenn er dich denn wirklich ruft. Immerhin: Das gibt’s heute immer noch, dass Jesus einen ruft. Beruft. Oder herausruft, um neu anzufangen. Darauf zu antworten, nicht nur einmal mit ein paar Worten, sondern mit seinem Leben: Das heißt „Nachfolge“. Darüber möchte ich heute mit euch weiter nachdenken. Kannst du einfach und verständlich sagen, was mit Nachfolge heute in deinem Alltag gemeint ist? Ob dein Alltagsleben dafür taugt? Um Jesus nachzufolgen. Oder was sich dabei ändern müsste.

Bei vielen Szenen, wo Jesus Leute anspricht, da klappt das scheinbar so selbstverständlich. Jesus sagt: „Folge mir nach“, und der Angesprochene verlässt entweder seinen Zollstand und schließt nicht mal mehr die Ladenkasse zu oder bindet sein Fischerboot an und kommt einfach mit. Lässt sozusagen alles stehen und liegen. Haut ab, und zu Hause warten sie noch mit dem Abendbrot. Wie einer, der sagt, „Ich geh mal eben zum Aldi“ (früher sprach man vom Zigaretten holen) und kommt nie wieder. Und im Dorf erzählen sie davon, dass der in einer Sekte gelandet sein soll. Ich habe mich immer gefragt, ob’s da bei diesen Bibelgeschichten nicht noch eine Vorgeschichte gibt, die ich nicht kenne. Man geht doch nicht einfach mit fremden Leuten mit, haben wir doch unseren Kindern beigebracht! Oder lag das daran, weil Jesus so große Autorität hatte? Dass die gar nicht anders konnten: Dem kann man einfach nicht widersprechen. Der ist unwiderstehlich. Oder gibt’s bei Jesus keine Antwort, die „Nein“ lautet? („I don’t take ,NO’ as an answer“, heißt das auf amerikanisch.)

Das stimmt aber gar nicht. Denn es gibt in den Evangelien auch Geschichten, wo das nicht so selbstverständlich klappt. Wo Leute nicht mitgegangen sind oder Jesus welche nicht mitgenommen hat. Drei solche Szenen habt ihr eben in der Lesung gehört.

Wenn „Nachfolge“ also mein Antwortversuch darauf ist, dass Jesus mich persönlich meint, kann es dabei also zu Missverständnissen kommen. Das eine Missverständnis lässt einen verkennen, worum es wirklich geht. Das andere lässt dich verzagt zurück, weil du denkst: „Das schaff’ ich sowieso nie. Ich bin irgendwie untauglich.“ Ich möchte heute den einen die Augen öffnen. Und den anderen Mut machen. Und dabei klären, was Nachfolge in deinem Leben meint.

Hört aber erst nochmal auf den Predigttext: Lukas 9,57-62.“Als (Jesus und die Jünger) auf ihrem Weg weiterzogen, redet ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen, und die Vögel haben ihre Nester. Der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst nach Hause gehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben! Du aber geh und verkünde das Reich Gottes. Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.“

Also: Bist du tauglich? Oder fühlst du dich wie bei der geistlichen Musterung und hast die Angst, du könntest doch untauglich sein, für das Reich Gottes?

Jesus legt die Latte schon sehr hoch hier. Mann, kann ich noch nicht mal vorher aufs Klo gehen? Gibt’s im christlichen Leben denn gar keine Pause, keine Nische, keinen Freiraum? Jesus scheint ja nie Feierabend gemacht zu haben. So klangen meine ersten Gedanken beim Lesen. Aber das stimmt ja gar nicht: Jesus hat sehr wohl Pause gemacht. Und auch gewusst, dass er bei Maria und Marta in Bethanien immer eine offene Tür hat. Und bei der Schwiegermutter von Petrus. So viel dazu, dass Jesus nirgendwo sich mal hätte hinlegen können. Trotzdem fühle ich mich bei solchen Worten immer gleich, als wäre ich einer von denen, die abgelehnt worden sind. Und, hat Jesus dich auch weggeschickt, als untauglich im Nachfolgedienst?

Wie gesagt, wir klären heute zwei Missverständnisse, damit klar wird, wie Nachfolge in deinem Leben aussehen kann.

Das erste Missverständnis hat was mit Schwärmerei zu tun. Vielleicht hast du auch im jugendlichen Überschwang auch mal gedacht: „Wenn ich Jesus persönlich begegnet wäre, dann wären meine Zweifel und Unsicherheiten wahrscheinlich wie weggeblasen. Auf die Frage: „Welcher historischen Person wärst du gerne mal begegnet?“, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Jesus natürlich!“ Dann wäre mein Leben klar, hätte ein Ziel, ich wär’ mitgegangen, hätte mich rufen lassen. Und erst auf den zweiten Blick wird einem beim Träumen klar, was das wirklich heißt. Näher an Jesus dran zu sein ist nicht unbedingt ein Vorteil.

Ich frage mich manchmal, ob so ein geschöntes, romantisches Jesusbild uns die Sicht auf Jesus verdeckt. Und Jesus macht kurz mal klar, dass sein Leben nicht einfach das Vorbild eines erfüllten Lebens ist, sondern halsbrecherisch. So geschönt das Bild von Jesus ist, so unrealistisch und idealisiert ist dann nämlich auch das Bild von meinem Leben mit Jesus: Als müsste dabei alles klappen, mein Leben irgendwie in Ordnung kommen oder ordentlich sein, in geordneten Bahnen, vorhersehbar, unspektakulär und im Ganzen brav. Dabei kann dein Leben als Nachfolger wie eine Achterbahnfahrt aussehen. Wo du nicht weißt, was morgen kommt. Und wo es dich hin verschlägt. Das sucht man sich nicht aus. Das ist vermessen. Ich bin schon froh, wenn ich mich an Jesus festhalten kann, wenn mein Leben mal Kopf steht.

Manchmal ertappe ich mich, wie ich selbstvergessen Lobpreislieder singe, die viel vollmundiger sind als mein wirkliches Leben erlaubt: „Ich geb‘ mich ganz hin, ich geb‘ alles für dich, nimm mich ganz“, heißen da bevorzugte Textbausteine. (Nicht dass die Älteren denken, das wär’ alles bloß neu­modisch. Das gibt’s, seit Menschen „Stern, auf den ich schaue“ singen und es da heißt: „Alles, Herr bist du.“) Und ich denke hinterher: Ich mein das schon so. Aber trotzdem hat das nicht gleich grundstürzende Konsequenzen: Ich geh nicht nach Hause und schmeiße den Fernseher in den Sperrmüll. Weil Samstag ja noch Bundesliga kommt. Jesus ist eben doch nicht alles: Über mein Geld bestimme ich. Ich gebe nicht alles für Jesus. Ich gebe den Zehnten, wenn’s hoch kommt. Über meine Zeit bestimme ich auch. Ich halte Termine frei für Gott. Ich habe Zeit für ihn. Aber halt nicht immer. Und da sagt Jesus: „Red‘ nicht so geschwollen von Nachfolge. Sei lieber ehrlich.“

Und ich komme ins Grübeln und frage mich ernsthaft, wie denn nun ein Leben mit Jesus aussieht. Wie viel ist denn genug? Wie sehr muss sich mein Leben denn ändern?

Und plötzlich merke ich wieder, wie ich nicht zu den Über­mütigen gehöre, die wieder auf den Teppich kommen müssen, sondern eher zu den Verzagten, die Jesus ruft und die denken: Au weia. Jetzt muss ich mit. Und zu Hause steht die Suppe auf dem Herd und kocht über. Ich möchte ja mitgehen, aber Jesus geht zu weit. Und ich denke, um mitzukommen, müsste ich alles Mögliche schaffen. Als würde Jesus ein Tempo vorlegen, einen Lebensstil, bei dem ich nicht mithalten kann: „Ich käme ja mit, Herr, aber erst müsste ich mal aufhören zu rauchen. Abnehmen. Meine Ausbildung fertig machen. Mich bessern. Meine charakterlichen Unebenheiten ausbügeln, mich um andere kümmern, bewusster einkaufen, was gegens Weltklima tun, religiös sein, pflichtbewusst, alles richtig machen. Ach, noch viel mehr: mein Bankkonto auflösen, ich soll doch alles weggeben, mein altes Leben hinter mir lassen, mein Geld den Armen spenden, mein Leben umkrempeln, endlich konsequent und radikal sein …“ Und da ist Jesus schon vorbei. Weitergezogen. Weg. So‘n Dreck. Und ich war nicht rechtzeitig fertig. Weil ich erst noch alles Mögliche dachte, erledigen zu müssen.

Es gibt nicht nur den Aufschub, dass du fürs Glauben zu jung, dann zu verliebt, dann zu beschäftigt bist und dann irgendwann zu alt, um dich noch zu ändern. Und zum Schluss zu tot. Immer kommt was dazwischen. Oder muss vorher erledigt werden. Was dich davon abhält, dich von Jesus an die Hand nehmen zu lassen. Es gibt auch den Aufschub, der aus diesem Riesenanspruch, den ich an mich habe, entsteht.

Und dann bleibt Verzagtheit zurück. Du fühlst dich stehen gelassen und denkst: Mit meinem Glauben ist doch nicht viel los. Bei der Tauglichkeitsprüfung bin ich durchgefallen.

Dabei hat Nachfolge überhaupt nichts mit Perfektionismus zu tun! 4 Es geht nicht darum, alles richtig zu machen, und wenn es das Loslassen ist. Dieser Perfektionismus ist eher ein Versuch, den Weg Jesu ohne Jesus gehen zu wollen. Als müsstest du Jesus gar nicht hinterher, sondern müsstest immer Schritt halten. Auf gleicher Höhe sein oder ihn sogar noch überholen. 4 Es geht auch überhaupt nicht darum, was du alles zurücklassen musst. Worauf man verzichten muss.4 Oder darum, Jesus in deinem Leben unterzubringen, deine Beziehung zu Jesus einzuordnen in das komplizierte Beziehungsgeflecht deiner Familie und Freundschaften. Da sollst du nun auch noch deine Gottesbeziehung unterbringen, und das ist auch noch so anspruchsvoll: Noch ein Termin, noch ein paar unerfüllbare Ansprüche, noch einer will was von dir und ist eifersüchtig, wenn er nicht die volle Aufmerksamkeit bekommt. Dabei schaff ich es kaum, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen! Wie soll ich da noch so einen unbedingten Glauben unterbringen?

Darum geht’s nicht. Wenn’s darum ginge, dann bliebe immer am Schluss das Gefühl: Ist doch alles zu wenig.

Es geht um was anderes: einen Vorzeichenwechsel in deinem ganzen Leben. Es geht darum, dass du anders denkst. Und sich deshalb was ändert in deinem Leben. Nachfolge fängt da an, wo du nicht mehr bestimmst, wo dein Leben lang geht, sondern Jesus.

Ich versuche euch zu erklären, was ich meine. Das hat drei Auswirkungen:

Erstens:

Diese Veränderung ist so ähnlich, als wärst du nicht mehr Kunde, sondern Teilhaber einer Firma! Plötzlich kommste morgens als Erster und gehst als Letzter. Da hat sich in deinem Denken was geändert.

Ich gebe euch ein paar Beispiele dafür: Du merkst, wie du nicht mehr in den Gottesdienst gehst, entweder weil dir danach ist oder weil dir jemand in den Ohren gelegen hat, wie toll es wird. Sondern weil du gebraucht wirst. Nicht dass du unentbehrlich wärst – sondern weil du gemerkt hast: Gott wartet auf dich! Ohne dich fehlt im Gottesdienst einer. Auf den Gott gewartet hat.

Das könnte man jetzt mal im Alltag durchbuchstabieren, was das zum Beispiel für deine Zeit bedeutet, die du hast – oder nicht. Plötzlich fragst du nicht mehr: Wann ist es denn genug? Wieviel Zeit nehme ich mir für den Glauben, für die Gemeinde usw.? Du bist die ganze Zeit irgendwie mit Gott zusammen. Und merkst, dass der sich immer Zeit für dich nimmt, wenn du ihn brauchst. Und auf einmal fängst du an zu fragen: „Brauchst du mich gerade?“

Noch ein heikles Beispiel: Das könnte Auswirkungen auf deinen Umgang mit Geld haben. Du fragst nicht mehr: Wieviel muss ich denn spenden, damit es genug ist? Sondern du merkst: Dein Geld ist auch eine Gabe Gottes. Und du fragst auf einmal nicht mehr: Wieviel gebe ich weiter, sondern: Wieviel behalte ich, was brauche ich wirklich? So wie ein Firmeninhaber, der sich aus dem Ertrag was nimmt, um leben zu können und immer überlegt, wo er investieren soll. Auf einmal ist dir ein bestimmtes Projekt in Uganda oder in deiner Gemeinde wichtiger als ob dein Hotel im Urlaub einen Stern mehr oder weniger hat oder dein Auto 50 PS mehr. Es geht bei beidem nicht um ein Müssen. Sondern darum, woran dein Herz hängt.

Das zweite:

Damit hat sich auch dein Verhältnis zu Jesus verändert: Aus einem Glaubenden ist ein Jünger oder eine Jüngerin geworden. Was ist der Unterschied? Ein Glaubender ist einer, der Jesus braucht. Ein Jünger ist einer, der von Jesus gebraucht wird. Der braucht Gott natürlich auch. Aber bei dem ist das Verhältnis keine Einbahnstraße. Das soll jetzt nicht wieder nach Anstrengung klingen. Sondern nach Anteilnahme: Das, was Jesus erreichen will, was sozusagen seine Sache ist, seine Mission, ist auf einmal auch deine Sache geworden. Du fragst nicht mehr bloß, was die Gemeinde für dich tun sollte, sondern was du für die Gemeinde oder eigentlich für das Reich Gottes tun könntest! Und zwar nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil dir das wichtig geworden ist!

Das dritte

ist eine Auswirkung, die ich bei dieser Veränderung noch beobachtet habe. Du liest plötzlich die Bibel selber. Das bedeutet so viel wie: Du ernährst dich geistlich selbständig. Und dabei passiert folgendes: Du fragst anders beim Lesen. Nicht mehr: Was bedeutet das, wie soll ich das denn verstehen, das kapier ich nicht. Klar, das auch. Aber vor allem bist du nicht mehr derjenige, der Bibel auslegt, so gut er kann. Die Bibel fängt an, dich und dein Leben auszulegen! Du liest sie so, als wärst du mit Gott im Gespräch.

Es gibt noch viel mehr Zeichen für diese Veränderung, die ich meine. Aber die drei sind mir wichtig: } Du bist vom Kunden zum Teilhaber der Firma geworden, } von einem Glaubenden zu einem Jünger/Jüngerin, } von einem, der die Bibel liest und nicht bloß fragt, sondern beim Lesen selber gefragt ist. Überall steckt da diese Umkehrung der Perspektive, merkt ihr das? Die auch in dem Spruch von Arno Backhaus steckt: „Jesus spielt in deinem Leben keine Rolle mehr. Er ist der Regisseur.“ Das heißt: Dein Leben ist plötzlich als Teil eines viel größeren Films als deine eigene kleine Tragikomödie. Dein Leben ist eine Szene im großen Kino, das „Reich Gottes“ heißt. Das ist Nachfolge. Das bedeutet Alles in Allem: Du bist nicht mehr selber am Steuer deines Lebens, sondern er. Und du siehst nicht mehr zurück. Brauchst du auch nicht mehr. Denn du siehst auf Jesus. Der dir vorangeht. Und du dackelst hinterher. In deiner Geschwindigkeit. Das Tempo ist egal. Und wenn’s auf dem Zahnfleisch ist!

Und auf einmal taugst du für das Reich Gottes.

Amen